Gebucht & organisiert
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Entspannte Anreise aus Georgsmarienhütte nach Frankfurt. 320 km ca 3:20Std

Am Nachmittag des 16. Juli machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Frankfurt. Da unser Flug nach Jamaika bereits am nächsten Vormittag starten sollte, wollten wir die Reise bewusst ohne morgendlichen Zeitdruck beginnen und hatten deshalb eine Übernachtung im Schlosshotel Kronberg gebucht. Nach ungefähr 320 Kilometern Fahrt erreicht… Ort: Hainstraße, Kronberg, Hochtaunuskreis, Hessen. 18 Fotos.

Am Abend fuhren wir vom Schlosshotel einige Minuten hinauf zum Waldgasthaus Bürgelstollen. Das Restaurant liegt oberhalb von Kronberg mitten im Wald und unmittelbar über dem Waldschwimmbad. Da das Wetter noch angenehm war, konnten wir draußen im großen Biergarten sitzen. Von unserem Tisch blickten wir über das Schwimmbad, die bewaldeten … Ort: Bürgelstollen, Kronberg, Hochtaunuskreis, Hessen. 6 Fotos.

Nach dem Abendessen im Bürgelstollen kehrten wir zum Schlosshotel zurück. Inzwischen war es deutlich ruhiger geworden, und wir konnten uns die Außenanlage und die eindrucksvolle Fassade noch einmal in aller Ruhe ansehen. Vom Garten aus wirkte das Gebäude besonders mächtig. Die großen Fenster, die hohen Türme, die geschwungenen Giebel und… Ort: Hainstraße, Kronberg, Hochtaunuskreis, Hessen. 8 Fotos · 1 Video.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf. Bevor es zum Frankfurter Flughafen ging, wollten wir noch das im Zimmerpreis enthaltene Frühstück im Schlosshotel nutzen. Der Frühstücksraum passte zum übrigen Haus: hohe Decken, große Fenster, dunkles Holz und ein elegantes, aber nicht überladenes Ambiente. Am Buffet gab es verschiedene warme Spe… Ort: Hainstraße, Kronberg, Hochtaunuskreis, Hessen. 8 Fotos · 1 Video.

Frühstück
Valet Parking:
Bitte kontaktieren Sie uns 30 Minuten vor Ankunft am Flughafen unter der Rufnummer +49 (0)151 64904906, damit wir Ihnen einen reibungslosen Ablauf gewährleisten können.
Das Paket „Valet Parking“ enthält die Übergabe Ihres Fahrzeugs am Terminal 1 Abflugebene B6 oder am Terminal 3 J. Ihr Fahrzeug steht während ihrer Abwesenheit auf unserem sicheren Parkplatz in Neu-Isenburg.

Am Flughafen lief zunächst alles nach Plan. Wir übergaben das Auto beim Valet Parking, gingen zum Condor-Schalter und erledigten den Check-in für unseren Flug DE2162 nach Montego Bay. Gebucht hatten wir ursprünglich Premium Economy. Am Flughafen erhielten wir dann allerdings völlig überraschend neue Bordkarten für die Business Class. Als… Ort: Fluggasttunnel Terminal 1 A zu B, Flughafen, Frankfurt am Main, Hessen. 21 Fotos.

Am Nachmittag des 16. Juli machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Frankfurt. Da unser Flug nach Jamaika bereits am nächsten Vormittag starten sollte, wollten wir die Reise bewusst ohne morgendlichen Zeitdruck beginnen und hatten deshalb eine Übernachtung im Schlosshotel Kronberg gebucht.
Nach ungefähr 320 Kilometern Fahrt erreichten wir am Nachmittag die lange Auffahrt des Hotels. Schon der erste Blick auf das große steinerne Gebäude war beeindruckend. Das Schlosshotel sieht nicht nur wie ein Schloss aus, sondern war tatsächlich der ehemalige Wohnsitz von Victoria Kaiserin Friedrich, der ältesten Tochter der britischen Königin Victoria. Das damals als Schloss Friedrichshof bezeichnete Anwesen wurde nach vierjähriger Bauzeit 1893 fertiggestellt und wird seit 1954 als Hotel genutzt.
Vor dem großen historischen Portal luden wir unsere Koffer aus. Über dem Eingang steht bis heute „Friderici Memoriae“ – zur Erinnerung an Friedrich. Gemeint war Victorias früh verstorbener Ehemann Kaiser Friedrich III., der wegen seiner nur 99 Tage dauernden Regierungszeit als 99-Tage-Kaiser bekannt wurde.
Beim Betreten des Schlosses wurde schnell deutlich, dass viele Räume ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben. Hohe Holzdecken, große Buntglasfenster, alte Gemälde, Wandteppiche, schwere Möbel und die breite historische Treppe ließen das Gebäude eher wie ein bewohntes Schloss als wie ein normales Hotel wirken.
Unser Zimmer übertraf dann noch einmal alles, was wir erwartet hatten. Wir hatten ein Grand-Zimmer mit Parkblick gebucht und bekamen aber ein upgrade einen riesigen Raum mit hohen Decken, einer Sitzecke, großen Fenstern und zwei prunkvollen Betten mit aufwendigen Baldachinen. Allerdings war dieses Zimmer nicht klimatisiert und es war abends auch noch sehr warm. Aber für Micky genau das Richtige. Auch die Möbel, Lampen und Vorhänge passten vollständig zum historischen Stil des Hauses.
Nachdem wir uns etwas eingerichtet hatten, liefen wir durch die öffentlichen Räume und über das Schlossgelände. Von außen konnte man die vielen unterschiedlichen Türme, Erker, Giebel und Gebäudeteile erst richtig erkennen. Der Park war weitläufig und ruhig, und rund um das Schloss standen große alte Bäume.
Anschließend setzten wir uns in die eindrucksvolle Lobby. Zwischen Kamin, Wandteppichen, Antiquitäten und historischen Möbeln bestellten wir Kaffee, Kuchen und einen Eiskaffee. Dieser Platz wirkte weniger wie eine Hotellobby als wie der Salon eines großen englischen Landhauses.
Damit hatte unser Jamaikaurlaub bereits einen ungewöhnlichen Anfang genommen. Eigentlich war Kronberg nur als praktische Zwischenübernachtung vor dem Flug gedacht. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass das Schlosshotel selbst zu einem richtigen Reiseerlebnis werden würde.

Am Abend fuhren wir vom Schlosshotel einige Minuten hinauf zum Waldgasthaus Bürgelstollen. Das Restaurant liegt oberhalb von Kronberg mitten im Wald und unmittelbar über dem Waldschwimmbad.
Da das Wetter noch angenehm war, konnten wir draußen im großen Biergarten sitzen. Von unserem Tisch blickten wir über das Schwimmbad, die bewaldeten Hänge und weit hinaus in die Rhein-Main-Ebene. In der Ferne waren Frankfurt und die umliegenden Orte zu erkennen. Die offizielle Tourismusbeschreibung hebt genau diese weite Aussicht sowie die regionale und gutbürgerliche Küche des Waldgasthauses hervor.
Dazu gab es ein Paulaner Zwickl. Beim Essen entschied Ich mich passend zur Region für ein großes Schnitzel mit Röstzwiebeln, Bratkartoffeln und Frankfurter Grüner Soße. Nach der Fahrt aus Georgsmarienhütte und dem Rundgang durch das Schloss war das genau das richtige unkomplizierte Abendessen.
Der Bürgelstollen war an diesem Abend gut besucht, trotzdem war die Atmosphäre im Biergarten entspannt. Viele Gäste saßen noch lange draußen und genossen die Aussicht.
Wir blieben ebenfalls eine ganze Zeit sitzen, bevor wir zurück zum Schlosshotel fuhren. Aus einer zunächst rein praktischen Restaurantsuche war damit noch ein sehr schöner erster Urlaubsabend mit regionalem Essen, Biergarten und weitem Blick über Frankfurt geworden.

Nach dem Abendessen im Bürgelstollen kehrten wir zum Schlosshotel zurück. Inzwischen war es deutlich ruhiger geworden, und wir konnten uns die Außenanlage und die eindrucksvolle Fassade noch einmal in aller Ruhe ansehen.
Vom Garten aus wirkte das Gebäude besonders mächtig. Die großen Fenster, die hohen Türme, die geschwungenen Giebel und die breite Terrasse erinnerten tatsächlich eher an einen Adelssitz als an ein gewöhnliches Hotel. Durch einige Fenster war bereits das warme Licht der historischen Innenräume zu erkennen.
Wir liefen noch einmal durch die weitläufigen Flure und über die große Treppe. Besonders eindrucksvoll waren die Buntglasfenster mit ihren zahlreichen Wappen, die geschnitzten Holzdecken und die großen alten Leuchten. Viele Möbel, Kunstwerke und Einrichtungsgegenstände stammen noch aus den Sammlungen von Victoria Kaiserin Friedrich oder wurden bewusst im historischen Stil des Hauses erhalten.
Anschließend gingen wir zurück in unser riesiges Zimmer. Wir öffneten die großen Fenster zum Park und machten es uns mit einem Glas Wein auf der breiten Fensterbank bequem. Unter uns lagen der Schlosspark und die alten Bäume, während im Zimmer die prunkvollen Betten, Kronleuchter und historischen Möbel für eine beinahe unwirkliche Atmosphäre sorgten.
Der Aufenthalt war nur für eine Nacht geplant. Trotzdem fühlte es sich nicht wie eine einfache Flughafenübernachtung an. Für einige Stunden hatten wir tatsächlich das Gefühl, in einem historischen Schloss zu wohnen.
Am nächsten Morgen sollte es sehr früh weiter zum Flughafen gehen. Deshalb ließen wir den Abend im Zimmer ausklingen, wir genossen das Zimmer in vollen Zügen und versuchten, vor dem langen Flug noch ausreichend zu schlafen. Es war allerdings recht heiß.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf. Bevor es zum Frankfurter Flughafen ging, wollten wir noch das im Zimmerpreis enthaltene Frühstück im Schlosshotel nutzen.
Der Frühstücksraum passte zum übrigen Haus: hohe Decken, große Fenster, dunkles Holz und ein elegantes, aber nicht überladenes Ambiente. Am Buffet gab es verschiedene warme Speisen, Brötchen und kleine Brezeln, Aufschnitt, Käse, Räucherlachs, Obst und zahlreiche weitere Frühstückssachen.
Zusätzlich konnte man Eierspeisen frisch bestellen. Ich entschied mich für eine aufwendigere Variante mit pochiertem Ei, Schinken und einer kräftigen Sauce, die auf einem getoasteten Brötchen serviert wurde. Nach dem frühen Aufstehen war das ein ausgesprochen guter Start in den Tag.
Viel Zeit konnten wir uns allerdings nicht lassen. Der Flug DE2162 nach Montego Bay sollte um 11:40 Uhr starten. Nach dem Frühstück gingen wir deshalb zurück auf das Zimmer, kontrollierten ein letztes Mal das Gepäck und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Die Fahrzeugübergabe für das Valet Parking war am Abflugbereich von Terminal 1 vereinbart.
Damit endete unsere kurze Übernachtung in Kronberg. Das Hotel war ursprünglich nur ausgewählt worden, damit wir entspannt und ohne lange morgendliche Autofahrt zum Flughafen kommen konnten. Im Nachhinein war es aber bereits eines der besonderen Hotels dieser Reise.

Am Flughafen lief zunächst alles nach Plan. Wir übergaben das Auto beim Valet Parking, gingen zum Condor-Schalter und erledigten den Check-in für unseren Flug DE2162 nach Montego Bay.
Gebucht hatten wir ursprünglich Premium Economy. Am Flughafen erhielten wir dann allerdings völlig überraschend neue Bordkarten für die Business Class. Als auf beiden Karten tatsächlich „Business“ stand, mussten wir erst einmal genau hinsehen. Damit begann unser Jamaikaurlaub deutlich komfortabler als erwartet.
Vor dem Abflug hatten wir dadurch Zugang zu einer Flughafenlounge. Dort gab es Getränke und eine Auswahl an Speisen. Besonders auffällig war eine Jägermeister-Station mit einem kleinen „Ice Cold Shot“, die wir uns zumindest ansehen mussten.
Anschließend gingen wir zum Gate. Der Flug wurde mit einem Airbus A330neo in der auffälligen blau-weiß gestreiften Condor-Lackierung durchgeführt. Beim Einsteigen führte der Weg über eine Außentreppe direkt zum Flugzeug.
In der Business Class erwarteten uns breite Einzelsitze mit viel Ablagefläche und direktem Zugang zum Gang. Jeder Platz hatte einen großen Bildschirm, mehrere Anschlüsse, eine eigene Sitzsteuerung, Kissen und eine dicke Decke. Die Sitze ließen sich vollständig in eine ungefähr 1,99 Meter lange Liegefläche verwandeln.
Noch vor dem Start wurde ein Getränk serviert. Anschließend konnten wir aus einer umfangreichen Speise- und Getränkekarte auswählen. Es gab verschiedene Vorspeisen, mehrere Hauptgerichte, Käse, Dessert sowie eine Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen.
Das Essen wurde nicht auf einem einfachen Flugzeugtablett serviert, sondern in mehreren Gängen auf weißem Geschirr und mit Tischdecke. Zu den Vorspeisen gehörten unter anderem Lachs, Salat, Tomaten mit Käse und verschiedene kleine Beilagen. Bei den Hauptgerichten gab es unter anderem Fisch mit Kartoffeln sowie ein Fleischgericht mit Süßkartoffelpüree, Bohnen und geschmortem Fleisch. Anschließend folgten Käse und mehrere kleine Desserts.
Nach dem Essen konnten wir die Sitze fast vollständig flach stellen und tatsächlich einige Zeit schlafen. Gerade auf einem langen Tagesflug war es außergewöhnlich angenehm, die Beine ausstrecken und sich mit einer richtigen Decke hinlegen zu können.
Zwischendurch verfolgten wir auf dem großen Bildschirm unsere Route über den Atlantik. Je näher wir der Karibik kamen, desto häufiger erschien die Karte mit Kuba, Haiti, der Dominikanischen Republik und schließlich Montego Bay.
Vor der Landung wurde noch eine weitere Mahlzeit serviert. Danach begann der Sinkflug auf Jamaika.
Was als normaler Premium-Economy-Flug geplant gewesen war, wurde durch das unerwartete Upgrade zu einem der angenehmsten Langstreckenflüge, die wir bis dahin erlebt hatten. Nach der Nacht im Schloss und dem Flug in der Business Class begann die Reise bereits mit zwei Erlebnissen, die eigentlich gar nicht zum ursprünglichen Jamaika-Programm gehört hatten.