JU Melle besucht Klinikum
JU Melle im Klinikum, v.l.n.r. Thomas Harpenau, Jenny Steinkühler, Herr Glüsenkamp, Cinta Hamacher, Anna Schürmann, Herr Schneider, Malte Stakowski, Jonas Heggemann
Am 26. Januar besichtigte die JU Melle das Christliche Klinikum, das zurzeit für rund 40 Mio. Euro umgebaut wird.
Zunächst führten der Geschäftsführer und der technische Leiter des Klinikums, Herr Glüsenkamp und Herr Schneider, die interessierten Jungpolitiker durch die beeindruckende Baustelle.
Über 100 Jahre hatten das evangelische und das katholische Krankenhaus in harter Konkurrenz gestanden, ehe man im Jahre 2003 fusionierte. Das nun entstehende Gebäude wird insgesamt 40 Millionen Euro kosten. Dafür wird es über modernste Technik und insgesamt 242 Betten verfügen. Auch die Angehörigen der Patienten dürfen sich freuen, denn das Klinikum wird rund 300 Parkplätze für Besucher bereitstellen.
Prunkstück soll die Eingangshalle werden, doch auch die Zimmer werden, wie den JU’lern an einem bereits fertig ausgestatteten Musterzimmer gezeigt wurde, sehr schön ausgestattet.
Nach der sehr ausführlichen, aber dennoch spannenden Führung stand Herr Glüsenkamp seinen interessierten Gästen zu ihren Fragen Rede und Antwort und berichtete ein wenig von der Geschichte des Klinikums.
Die Fusion war erst auf Druck des Landes zu Stande gekommen, hätte jedoch viele Vorteile mit sich gebracht. Es gebe nun zum Beispiel nur noch eine Pforte, die an 365 Tagen rund um die Uhr besetzt werden müsse, statt, wie zuvor, zwei.
Auch in anderen Bereichen sei man effizienter und wirtschaftlicher geworden. So sei es gelungen, die Zahl der Vollzeitstellen um ein Viertel auf nun ca. 280 Stellen zu senken, ohne dass darunter die Pflege leiden würde.
Insgesamt arbeiten im Klinikum rund 500 Mitarbeiter, davon viele jedoch auf Teilzeit. Außerdem ist es der größte Ausbildungsbetrieb in der Stadt und bildet ungefähr 40 junge Menschen aus.
Eine interessante Erkenntnis für alle war schließlich, dass das Krankenhaus, wenngleich es sich als ökumenisch versteht, offiziell katholisch ist. Die Entscheidung zu einer der beiden Konfessionen war notwendig, weil es per Gesetz keine ökumenischen Einrichtungen gibt, das Krankenhaus die Vorteile, die eine religiöse Trägerschaft bietet, jedoch nicht verlieren wollte.
08.02.2007 | News | Kommentare: 0




